Weihnachtswein

Hmm, 1985er Chateau Pavie. Bin gespannt. Dazu Filet Wellington. Frohe Weihnachten!

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Nachtrag:
Der Chateau Pavie 1985 war schon merklich reif. Die Farbe war schon deutlich ins Braun gehend. Es dominierten Reife- und Kräuternoten, daneben Noten von Rosinen und Tabak. Fruchtnoten waren noch hintergründig präsent. Der Wein war leichter als ich erwartet hatte. Sicherlich ist der Wein für heutige St. Emilion-Trinker ungewöhnlich, ist der doch wenig von Holz geprägt. Die schlichte Eleganz und der filigrane Körper wirkten wie aus einer anderen Zeit. Der 85er hat keine große Zukunft mehr und sollte, falls noch vorhanden, bald getrunken werden. Da würde ich gerne mal einen Pavie aus einem besseren Jahrgang der 80er Jahre probieren.

Im Anschluss gab es noch als Kontrastprogramm einen 2000er Phélan Ségur aus St. Estèphe. Dieser Wein strotzt vor Kraft. In der Nase dominieren dunkle Beeren, Teer, animalische Noten. Der Wein ist unheimlich körperreich, die Tannine sind präsent, aber schon etwas gebändigt. Dieser Wein kann noch viele Jahre im Keller liegen, macht jetzt aber auch schon eine Menge Spaß. Ein klassischer St. Estèphe, der mich stark an den 2006er Cos d’Estournel erinnerte, den ich vor einigen Wochen auf einer Weinprobe verkostet habe. Angenehm ist, dass der Phélan Ségur deutlich preiswerter ist und somit eine hervorragende Alternative zu hochklassifizierten Gewächsen darstellt.

Von meinem iPhone gesendet

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