Ein paar M??nzen f??r nen Griechen – Nomis

Vor einiger Zeit gab es zwei griechische Weine in der Twitter Weinverkostung, einen Wein aus der autochthonen Rebsorte Roditis und einen weiteren griechischen Wein, einem Rh??ne-Blend. Beide Weine faszinierten mich, so dass ich beschloss, weiter die Augen nach griechischem Wein offen zu halten. Naheliegender Weise greift man zun??chst auf die Weine zur??ck, die in der N??he erh??ltlich sind – in diesem Fall hei??t der Wein Nomis.

Nomis kommt von N??misma, was auf Griechisch u.a. M??nze bedeutet. Diese ziert auf das Etikett des von der Kellerei Tsantali erzeugten Weines. Man muss auch ein paar M??nzen (12,80 Euro) hinlegen, griechischer Wein ist nicht unbedingt g??nstig in Deutschland zu erwerben. Der Wein stammt vom Peloponnes und ist eine Cuv??e aus gleichen Teilen der griechischen Rebsorte Mavroudi und Syrah. Mavroudi ist ??brigens nicht mit der bulgarischen Rebsorte Mawrud verwandt, auch wenn das Oxford Weinlexikon diese Verwandtschaft vermutet.

Mal sehen, wie diese authochthon-international-Cuv??e schmeckt:

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Der erste Eindruck in der Nase ist ern??chternd. Noten von Wachs, Gummi und Alkohol ??berlagern die Fruchtnoten. Dieser Wein muss dringend dekantiert werden!
Nachdem er ausreichend Luft erhielt, pr??sentiert er sich ganz anders. In der Nase finden sich Aromen von wilden Kr??utern, dunklen Beeren, Pflaume, dunkle Kirsche und Walnuss. Der Alkohol ist zwar noch immer leicht wahrnehmbar, st??rt aber nicht mehr ann??hernd so.
Auch am Gaumen entwickelt sich der Wein mit der Zeit. Anfangs waren leichte, aber raue Gerbstoffe wahrnehmbar, Bitternoten. Die Frucht war verhalten, die S??ure frisch, was den Wein recht schlank wirken l??sst. Mit Luft ver??ndert sich der Nomis auch am Gaumen. Der Wein wird dichter,, vollmundiger, er harmonisiert sich. Die fruchtigen und kr??uterigen Aromen treten in den Vordergrund, neben Kirsche und Beerenfrucht sind Noten von Cassis und Lakritze pr??sent. Er hat einen langen Nachgeschmack.
Wichtig ist, dass der Nomis ausreichend Luft erh??lt und nicht zu k??hl getrunken wird. Und am besten zu einem kr??ftigen Essen.

Mit dem Nomis zeigte sich erneut griechischer Wein von einer sehr guten Seite. Leider ist er recht teuer, da ist der Name wohl Programm. F??r ca. 9-10 Euro w??re dieser Wein fair kalkuliert und konkurrenzf??hig. Bei einer solchen Preispolitik wird es aber schwierig, gegen Weine aus anderen L??ndern zu bestehen. Wem aber die 3 M??nzen gleichg??ltig sind, der sollte diesen Wein ruhig mal probieren.

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Links:

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2 Antworten zu Ein paar M??nzen f??r nen Griechen – Nomis

  1. Anonymous schreibt:

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